Über mich

Mein Weg zur Osteopathie

Tiere begleiten mich, solange ich denken kann. Ich bin mit Hunden und Katzen aufgewachsen und habe schon mit sieben Jahren mit dem Reiten begonnen – zuerst beim Voltigieren, später im Reitsport. Pferde haben mich schon immer fasziniert: diese großen, ruhigen Wesen, die uns Menschen mit ihrer Präsenz, Sensibilität und Kooperationsbereitschaft so sehr bereichern.

Ursprünglich habe ich in England Wirtschaft und Politik sowie Internationale Beziehungen studiert. Doch relativ bald nach der Geburt meiner ersten Tochter wurde mir klar, dass ein Leben in Unternehmen und ständig unterwegs in der Welt für mich nicht das Richtige ist. Mir war es wichtiger, für meine Familie und für unsere Tiere da zu sein. In dieser Zeit habe ich zunächst die Ausbildung zur Bilanzbuchhalterin bei der IHK abgeschlossen.

Mit den Jahren wurde unser Zuhause immer lebendiger: zuerst zwei Kätzchen, dann zwei Enten, später fünf Ziegen, zwei Hunde und schließlich drei Pferde.

Als unsere eigenen Pferde zu uns kamen, wurde mir etwas sehr deutlich: Auch wenn wir unsere Pferde gut kennen und täglich mit ihnen zusammen sind, können wir oft nur erahnen, was wirklich in ihnen vorgeht. Pferde sprechen nicht – aber sie zeigen uns sehr viel, wenn wir lernen, genau hinzusehen und hinzuspüren.
Aus diesem Wunsch heraus, Pferde noch besser zu verstehen und ihnen wirklich helfen zu können, habe ich die Ausbildung zur Pferdeosteopathin gemacht. Mein Ziel ist es, mit meinen Händen zu erspüren, wo im Körper Spannungen, Blockaden oder Ungleichgewichte liegen, und Pferde dabei zu unterstützen, wieder in ihre natürliche Balance zu finden.

Auf diesem Weg habe ich mich immer weiter fortgebildet:
in Aromatherapie, weil Gerüche eng mit Emotionen verbunden sind und Tiere darüber oft sehr fein reagieren,
in Phonophorese (Stimmgabeltherapie), bei der Töne und Vibrationen Körper, Geist und Seele ansprechen,
sowie in Mykotherapie, der Arbeit mit Vitalpilzen.

Jeder dieser Schritte hat meine Arbeit bereichert. Mein Anliegen ist es, Tiere – insbesondere Pferde – achtsam wahrzunehmen, sie besser zu verstehen und ihnen dabei zu helfen, wieder in Balance zu kommen. Denn wenn Körper, Geist und Seele im Einklang sind, kann echtes Wohlbefinden entstehen.

Mir ist besonders wichtig, jedes Tier als individuelles Wesen wahrzunehmen. Viele Pferde tragen körperliche oder emotionale Spannungen mit sich – manchmal durch Training, manchmal durch frühere Erfahrungen. Mit Ruhe, Achtsamkeit und Zeit versuche ich herauszufinden, was ein Pferd gerade braucht.

Mein Ziel ist es, Pferdebesitzern zu helfen, ihre Tiere noch besser zu verstehen und die Tiere dabei zu unterstützen, sich in ihrem Körper wieder wohlzufühlen.

Denn ein Tier, das sich körperlich und innerlich wohlfühlt, kann sich frei bewegen, entspannen und die Verbindung zu seinem Menschen genießen.

Meine Arbeit

Jedes Tier ist einzigartig – deshalb nehme ich mir Zeit, jedes Tier in Ruhe kennenzulernen und individuell zu betrachten.

Tiere sind unglaublich sensible und fein wahrnehmende Wesen. Sie reagieren auf kleinste Veränderungen – im Körper ebenso wie in ihrer Umgebung.

Oft zeigen sie lange sehr geduldig, dass etwas nicht ganz im Gleichgewicht ist. Manchmal über kleine Veränderungen in der Bewegung, manchmal über ihr Verhalten.

Für mich istjedes Tier ein Individuum mit seiner eigenen Geschichte, seinen Erfahrungen und seinen Bedürfnissen.

In meiner Arbeit geht es deshalb nicht nur darum, einzelne Symptome zu behandeln. Vielmehr versuche ich zu verstehen, was das Tier uns zeigen möchte.

Mit Ruhe, Aufmerksamkeit und Respekt begegne ich jedem Tier dort, wo es gerade steht. Mein Ziel ist es, dem Tier Impulse zu geben, damit es wieder mehr Balance, Beweglichkeit und Wohlbefinden entwickeln kann.